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✓ Ansaatheulage: unsere Mischung „Lollenstein Balance“ aus fünf Gräsern
✓ 1. Schnitt 2026 aus eigener Ernte, gepresst am 17.06.2026
✓ Chargengenau im Labor untersucht – Original-Prüfbericht einsehbar
Du möchtest genau wissen, was bei deinem Pferd in der Raufe landet? Diese Charge stammt vom 1. Schnitt 2026 unserer eigenen Ackerflächen. Angesät ist unsere Mischung „Lollenstein Balance“ aus fünf Gräsern – Wiesenschweidel, Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Wiesenlieschgras und Rotschwingel; die Anteile beschreiben die Aussaat, der spätere Bestand kann sich natürlich entwickeln.
Mit 53,8 % Trockensubstanz ist diese Heulage richtig feucht konserviert – Staub ist nicht wahrnehmbar. In der Hand zeigt sie sich mittel bis grob strukturiert mit langen Halmen, eher wenig Blatt und ausgewogenem Stängelanteil, mittelfest im Griff und mäßig verholzt. Die Farbe ist gelbgrün, der Geruch leicht säuerlich – die ganz normale, milde Gärnote einer feuchten Heulage. Gefressen wird sie erfahrungsgemäß gern.
Das Besondere an dieser Charge sind ihre Werte: Mit 6,3 MJ ME/kg TS ist sie die energieärmste unserer aktuellen laboranalysierten Chargen, der Gesamtzucker liegt mit 9,7 % unter 10 %, das Fruktan bei 3,6 % – bei zugleich 36,6 % Rohfaser. Das heißt: viel Kauarbeit, wenig Energie. In unserem Raster ist sie damit für leichtfuttrige Pferde „gut geeignet“. Alle Messwerte, den Original-Prüfbericht und die dokumentierten Eigenschaften findest du direkt unter diesem Text.
Leichtfuttrig heißt hier: gesunde Pferde, die leicht zunehmen. Das ist ausdrücklich keine medizinische Freigabe – bei diagnostizierten Stoffwechselerkrankungen wie EMS, Hufrehe oder PPID gehört die Rationsplanung in tierärztliche Hände; eine vollständige NSC-Bewertung liegt für diese Charge nicht vor.
Charge LEHDUE17062026 · 1. Schnitt 2026 · gepresst am 17.06.2026 · eigene Ernte · Ansaatmischung „Lollenstein Balance“
Laborwerte dieser Charge (LUFA, Prüfbericht zur Probe 26FG010266, VDLUFA-Methoden, Werte auf Trockensubstanzbasis): Energie ME Pferd 6,3 MJ/kg · Rohprotein 7,7 % · Rohfaser 36,6 % · Gesamtzucker 9,7 % · Fruktan 3,6 % · Stärke < 0,2 % · Trockensubstanz 53,8 %.
Die Kleinballen dieser Charge wiegen ca. 18 kg. Ein Probeballen empfiehlt sich, um die Verträglichkeit zu testen. Angebrochene feuchte Heulage bitte zügig verfüttern.
Die Preise verstehen sich inkl. MwSt. und Versandkosten innerhalb Deutschlands. Inseln sind ausgenommen.
ErnteZeigt den dokumentierten Erntezeitpunkt der Charge.Wenn ein Pressdatum hinterlegt ist, zeigt der Chargenpass dessen Monat und Jahr. Fehlt dieses Datum, wird ersatzweise das dokumentierte Erntejahr angezeigt. Die Angabe dient der zeitlichen Zuordnung der Charge und ist für sich allein keine Aussage über Qualität, Frische oder Eignung.ernteFlächentypZeigt, ob die Erzeugungsfläche als Ackerfläche oder Dauergrünland geführt wird und wie der Pflanzenbestand entstanden ist.Der Flächentyp ordnet die Erzeugungsfläche ein. Eine Ackerfläche wird für den ausgewiesenen Pflanzenbestand gezielt angesät. Dauergrünland ist eine dauerhaft als Grünland genutzte Fläche; bei einem naturbelassenen Bestand wurde für die aktuelle Nutzung keine feste Saatgutrezeptur vorgegeben. Der Flächentyp beschreibt Herkunft und Entstehung des Bestands, ist für sich allein aber keine Qualitätsbewertung des Futters.flaechentypFutterartOrdnet die Charge als Heu, Heulage oder Stroh ein.Die Futterart beschreibt die grundsätzliche Produktgruppe der Charge. Heu wird getrocknet gelagert, Heulage wird mit höherer Restfeuchte luftdicht konserviert und Stroh besteht überwiegend aus den Halmen geernteter Getreidepflanzen. Die Bezeichnung allein ist keine Qualitätsbewertung; entscheidend bleiben die Eigenschaften und Analysen der konkreten Charge.futterartSehr gut passendDie hinterlegten Chargendaten passen sehr deutlich zu den Kriterien dieser Kategorie.Diese Einstufung bedeutet, dass die für die Kategorie relevanten, vorhandenen Daten sehr gut mit unseren Lollenstein-Kriterien übereinstimmen. Sie ist eine chargenbezogene Orientierung und keine individuelle Fütterungsgarantie.bewertung_sehr_gut_passendStrukturBeschreibt, wie fein oder grob die Charge insgesamt aufgebaut ist.Die Struktur beschreibt die sicht- und fühlbare physische Beschaffenheit des Raufutters. Sie wird unter anderem durch Pflanzenbestand, Reifegrad, Blatt- und Stängelanteil sowie Halmlänge geprägt. Die physische Form eines Raufutters kann Fressdauer und Kauaktivität beeinflussen. Unsere Einstufung beschreibt die konkrete Charge; ob sie zu einem bestimmten Pferd passt, hängt zusätzlich von Kauvermögen, Bedarf und Gesamtration ab.strukturgradNicht bewertbarFür eine belastbare Einordnung fehlen notwendige Daten oder die vorhandenen Werte sind fachlich nicht eindeutig genug.Nicht bewertbar bedeutet bewusst nicht positiv und nicht negativ. Wir verzichten auf eine Aussage, wenn die Datenbasis für die betreffende Kategorie nicht ausreicht oder wichtige Definitionen beziehungsweise Bezugsgrundlagen ungeklärt sind.bewertung_nicht_bewertbarNormaler ErhaltungsbedarfOrientierung für ausgewachsene Pferde ohne besonderen zusätzlichen Leistungs- oder Energiebedarf.Die Kategorie beschreibt einen allgemeinen Fütterungskontext. Der tatsächliche Bedarf hängt unter anderem von Körpergewicht, Haltung, Bewegung, Gesundheitszustand und der gesamten Ration ab.kategorie_normaler_erhaltungsbedarfBewertungsvorschlagAutomatisch oder redaktionell erzeugte Einordnung, die noch nicht fachlich freigegeben ist.Ein Bewertungsvorschlag ist ein nachvollziehbarer Zwischenschritt im Prüfprozess. Er darf nicht als freigegebene Kundenempfehlung dargestellt werden. Erst wenn Daten, Regelversion, Prüfstatus und Freigabe vollständig sind, kann daraus eine veröffentlichte Bewertung entstehen.bewertung_vorschlagSportpferde / höhere ArbeitsleistungEinordnung der Charge für Pferde mit höherer Arbeitsleistung und entsprechend verändertem Gesamtbedarf.Bei höherer Leistung verändern sich Energie-, Protein-, Mineralstoff- und Elektrolytbedarf. Das Futterprofil bewertet nur die Rolle der konkreten Charge; eine vollständige Sportpferderation muss individuell zusammengestellt werden.kategorie_sportpferdeErntezeitpunktBeschreibt, wann die konkrete Charge geerntet wurde – bei uns in der Regel mit Erntemonat und Erntejahr.Der Erntezeitpunkt ordnet die Charge zeitlich ein. Erntezeitpunkt und Schnitt können die Pflanzenreife und damit die Eigenschaften des Futters beeinflussen, erlauben für sich allein aber keine sichere Aussage über Nährstoffgehalt oder Eignung. Dafür betrachten wir immer die konkrete Charge mit ihren Labor- und Produkteigenschaften.erntezeitpunktPPID / CushingKategorie für Pferde mit PPID, bei denen Fütterung immer im individuellen Gesamtzusammenhang betrachtet werden sollte.PPID ist eine Erkrankung, deren Fütterungsanforderungen je nach Pferd, Körperkondition, Begleiterkrankungen und Insulinstatus unterschiedlich sein können. Deshalb kennzeichnen wir diese Kategorie zurückhaltend und ersetzen keine tierärztliche Beurteilung.kategorie_ppidErntejahrDas Jahr, in dem das Futter dieser Charge geerntet wurde.Das Erntejahr ordnet eine Charge zeitlich ein. Zusammen mit Erntemonat, Schnitt und Chargennummer lässt sich so nachvollziehen, aus welcher Ernteperiode das Futter stammt.erntejahrNFCVon der LUFA als berechnete Restfraktion ausgewiesen; kein eigenständig im Labor isolierter Stoff.NFC steht für Non-Fiber Carbohydrates beziehungsweise Nicht-Faser-Kohlenhydrate. Der LUFA-Bericht kennzeichnet NFC ausdrücklich als „berechnet“. Es handelt sich um eine rechnerische Sammelfraktion auf Grundlage anderer Analysedaten und nicht um einen separat aus der Probe isolierten Einzelstoff. Da die konkrete Formel im Prüfbericht nicht abgedruckt ist, geben wir keine eigene Formel vor. NFC ist außerdem nicht automatisch mit Gesamtzucker, WSC, ESC oder NSC gleichzusetzen.nfc_nicht_faser_kohlenhydrateBesonderheitenZusätzliche chargenspezifische Hinweise, die durch die Standardmerkmale nicht vollständig beschrieben werden.Unter Besonderheiten nennen wir kundenrelevante Eigenschaften oder Hinweise einer Charge, die nicht sinnvoll in ein festes Standardfeld passen. Die Angabe ergänzt die übrigen Chargendaten und sollte immer im Zusammenhang mit ihnen gelesen werden.besonderheitenZuckerbewusste FütterungEinordnung der Charge mit Blick auf die tatsächlich hinterlegten Kohlenhydrat- und Zuckerwerte.Für diese Kategorie betrachten wir nur die für die Charge vorhandenen und fachlich zuordenbaren Analysewerte. Eine gute Einordnung in dieser Kategorie ist keine automatische Empfehlung für Pferde mit einer Stoffwechselerkrankung.kategorie_zuckerbewusste_fuetterungSchwefel (S)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES über das elementspezifische Emissionslicht bestimmt.Für Schwefel nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird zunächst per Mikrowellendruckaufschluss aufgeschlossen. Anschließend wird Schwefel in der Messlösung mittels ICP-AES über sein charakteristisches Emissionsspektrum bestimmt. Der Wert ist eine instrumentelle chemische Elementbestimmung.schwefel_s_mg_kgErntegebietBelegtes geografisches Herkunftsgebiet einer Charge; Erzeugungsort und Verladestelle werden getrennt behandelt.Das Erntegebiet wird so genau angegeben, wie es durch Unterlagen belegt und zur Veröffentlichung freigegeben ist. Bestätigte Erzeugungsflächen oder Regionen können chargenbezogen gezeigt werden. Eine bekannte Liefer- oder Verladestelle wird ohne zusätzlichen Beleg nicht als Erntegebiet oder Erzeugungsort ausgegeben.erntegebietFutterprofilStrukturierte Zusammenfassung der freigegebenen Chargeneigenschaften für Einordnung und Futterberater.Das Futterprofil bündelt chargenbezogene Angaben wie Futterart, Struktur, Laborwerte, Hygiene, Sensorik und Herkunft. Es wird nicht aus ähnlichen Produkten oder Durchschnittswerten ergänzt. Fehlende oder nicht freigegebene Informationen bleiben als Datenlücke sichtbar.futterprofilStängelanteilBeschreibt, wie stark Stängel und gröbere Pflanzenteile in der Charge vertreten sind.Der Stängelanteil ergänzt den Blattanteil und hilft, Reife und physische Struktur einer Charge zu beschreiben. Mit zunehmender Pflanzenreife steigt der Stängelanteil häufig, während das Blatt-Stängel-Verhältnis abnimmt. Ein höherer Stängelanteil geht oft mit mehr Faser und einer gröberen Beschaffenheit einher; die tatsächliche Eignung wird aber nicht aus diesem Merkmal allein abgeleitet.staengelanteilEingeschränkte Kauleistung / ZahnproblemeEinordnung, ob die Struktur der Charge bei eingeschränkter Kauleistung eher günstig oder eher anspruchsvoll erscheint.Wir betrachten insbesondere Halmlänge, Struktur, Haptik sowie Blatt- und Stängelanteil. Ob ein Pferd ein Futter tatsächlich sicher und ausreichend aufnehmen kann, sollte bei Zahnproblemen individuell beurteilt werden.kategorie_kauleistungMineralstoffeIn diesem LUFA-Bericht nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES chemisch bestimmt.Für die hier untersuchten Mengenelemente nennt die LUFA ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird im Mikrowellendruckaufschluss mit Säure aufgeschlossen und anschließend per ICP-AES analysiert. Dabei werden die Elemente anhand ihres charakteristischen Emissionslichts quantitativ bestimmt. Die Methode gilt nur für die im jeweiligen Bericht entsprechend gekennzeichneten Werte.mineralstoffeLollenstein-KriterienUnser nachvollziehbares Schema, mit dem wir hinterlegte Chargendaten für verschiedene Fütterungsziele einordnen.Die Lollenstein-Kriterien verbinden dokumentierte Chargeneigenschaften, Laborwerte und festgelegte Bewertungsregeln. Das Ergebnis ist eine chargenbezogene Orientierung. Medizinisch sensible Kategorien werden besonders vorsichtig behandelt; fehlende oder fachlich nicht eindeutig interpretierbare Daten führen nicht zu einer pauschal positiven Empfehlung. Das System ersetzt keine individuelle Rationsberechnung, Diagnose oder tierärztliche Beratung.lollenstein_kriterienNicht empfohlenDie hinterlegten Daten sprechen nach unseren Kriterien gegen diese Verwendung.Diese Einstufung wird verwendet, wenn relevante Chargenmerkmale klar gegen die Kriterien der jeweiligen Kategorie sprechen. Sie bezieht sich auf diese Kategorie und die konkrete Charge.bewertung_nicht_empfohlenHerkunft der ErnteBeschreibt, aus welcher dokumentierten Erzeugungs- oder Bezugsart die Charge stammt.Hier zeigen wir zum Beispiel, ob eine Charge aus eigener Ernte stammt oder aus einer anderen dokumentierten Herkunft. Zusammen mit Ursprungsland, Erntegebiet und Chargennummer macht diese Angabe die Herkunft transparenter. Die Herkunftsart allein ist keine Qualitätsbewertung.herkunft_typEMS / InsulindysregulationMedizinisch sensible Kategorie, die nur bei ausreichend klarer Datenlage sinnvoll eingeordnet werden kann.Bei Equinem Metabolischem Syndrom und Insulindysregulation ist die individuelle Fütterung besonders sorgfältig zu planen. Eine Chargenbewertung allein ist keine Diagnose oder Therapieempfehlung. Bei unklarer Kohlenhydrat-Datenbasis bewerten wir bewusst nicht positiv und empfehlen individuelle fachliche Prüfung.kategorie_emsNaturwieseEin natürlich entwickelter Grünlandbestand, bei dem wir keine gezielt zusammengestellte Saatmischung als Produktmerkmal angeben.Mit Naturwiese bezeichnen wir einen gewachsenen Grünlandbestand mit standorttypischen Gräsern, Kräutern und weiteren Pflanzen. Die tatsächliche Zusammensetzung kann sich zwischen Flächen, Jahren und Erntezeitpunkten unterscheiden. Deshalb beschreibt der Begriff die Art des Bestands und ersetzt keine Analyse der konkreten Charge.naturwieseStärkeNach der im LUFA-Bericht genannten EU-Methode polarimetrisch bestimmt; „<“ bedeutet unterhalb der Bestimmungsgrenze, nicht null.Stärke ist ein pflanzliches Speicherkohlenhydrat. Im LUFA-Bericht ist VO (EG) 152/2009, Anhang III K angegeben. Diese Referenzmethode bestimmt Stärke polarimetrisch nach dem modifizierten Ewers-Verfahren: Stärke wird unter festgelegten Bedingungen aufgeschlossen und über die optische Drehung ausgewertet. Eine Angabe wie „nicht bestimmbar < 0,2 %“ bedeutet, dass der Gehalt unterhalb der angegebenen Bestimmungsgrenze liegt; sie bedeutet nicht, dass sicher keine Stärke vorhanden ist.starkeRückverfolgbarkeitVerknüpft den beschrifteten Ballen über die Chargennummer mit den freigegebenen Daten seiner Charge.Jeder entsprechend gekennzeichnete Ballen trägt Produktname, EAN beziehungsweise GTIN, Chargennummer und QR-Code. Der QR-Code führt zur vorgesehenen Produkt- oder Chargenansicht mit den freigegebenen Herkunfts-, Ernte-, Prüf- und Analysedaten. Historische Chargennummern und belegte Altberichte bleiben auch nach dem Ausverkauf nachvollziehbar.rueckverfolgbarkeitSchmackhaftigkeitUnsere praktische Einschätzung, wie gern die jeweilige Charge erfahrungsgemäß von Pferden angenommen wird.Schmackhaftigkeit ist keine Laborgröße, sondern eine sensorische und praktische Einschätzung der Akzeptanz. Geruch, Haptik, Pflanzenreife und Struktur können die Futteraufnahme mit beeinflussen. Da Pferde individuelle Vorlieben haben, ist die Einstufung eine Orientierung und keine Garantie dafür, dass jedes Pferd die Charge gleich gern frisst.schmackhaftigkeitPhosphor (P)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt; Grundlage des zusätzlich angezeigten Ca:P-Verhältnisses.Für Phosphor nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird per Mikrowellendruckaufschluss aufgeschlossen; anschließend wird Phosphor in der Messlösung mittels ICP-AES anhand seines charakteristischen Emissionslichts bestimmt. Calcium und Phosphor werden im Produktpass zusätzlich rechnerisch ins Verhältnis gesetzt.phosphor_pKupfer (Cu)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt und als Spurenelement in mg/kg ausgewiesen.Für Kupfer nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Nach dem Mikrowellendruckaufschluss der Probe wird Kupfer mittels ICP-AES anhand seines elementspezifischen Emissionslichts bestimmt. Der Bericht weist das Ergebnis in mg/kg aus. Für die Versorgung zählt die aufgenommene Menge aus der gesamten Tagesration.kupfer_cu_mg_kgRohfaserBei dieser LUFA-Analyse als NIRS-Kalibrationswert aus der getrockneten und gemahlenen Probe bestimmt.Rohfaser ist eine klassische analytische Sammelgröße für einen Teil der pflanzlichen Gerüstsubstanzen. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) misst das Labor das Nahinfrarotspektrum der getrockneten und gemahlenen Probe und leitet den Rohfasergehalt über eine Kalibration ab. Die Rohfaser bildet nicht die gesamte Zellwand ab; dafür sind aNDFom und ADFom zusätzliche Kennzahlen.rohfaserMangan (Mn)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt und als Spurenelement in mg/kg ausgewiesen.Für Mangan nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Nach dem Mikrowellendruckaufschluss bestimmt ICP-AES den Mangangehalt über das elementspezifische Emissionsspektrum. Das Ergebnis wird in mg/kg ausgewiesen und beschreibt die analysierte Probe.mangan_mn_mg_kgStaubigkeitUnsere chargenbezogene Einschätzung der beim Futter praktisch auffallenden Staubentwicklung.Die Staubigkeit beschreibt die praktische und sensorische Beobachtung der konkreten Charge. Sie ist kein standardisierter Messwert für respirablen Staub. Lagerung, Bewegung und Handhabung können die Staubentwicklung zusätzlich beeinflussen. Studien zeigen, dass die Raufutterform die Staubexposition beim Pferd beeinflussen kann; für unsere Chargenangabe bewerten wir dennoch nur die dokumentierte Futterbeschaffenheit und machen daraus keine medizinische Behandlungsaussage.staubigkeitSaatmischungDokumentierte Saatgutrezeptur eines angesäten Bestands innerhalb des übergeordneten Bestandsprofils.Bei angesäten Beständen dokumentiert Lollenstein die verwendete Saatgutrezeptur mit Pflanzenarten und Rezepturanteilen. Die Angaben beschreiben die Aussaat und nicht eine spätere botanische Messung des Aufwuchses. Naturwiese wird im selben Kundenbereich als Bestandsprofil geführt, besitzt aber keine erfundene Prozentrezeptur.saatmischungFarbeSensorische Beschreibung der sichtbaren Farbe der jeweiligen Charge.Die Farbe eines Raufutters kann durch Pflanzenbestand, Reifegrad, Sonneneinstrahlung, Trocknung, Konservierung und Lagerung beeinflusst werden. Sie hilft bei der Beschreibung des Futterbildes, ist allein aber kein verlässlicher Qualitäts- oder Sicherheitsnachweis. Entscheidend ist die Gesamtbeurteilung aus Geruch, Beschaffenheit, Hygiene, Chargendaten und – sofern vorhanden – Laboranalyse.farbeAussaatjahrJahr, in dem der betreffende Pflanzenbestand ausgesät wurde.Das Aussaatjahr hilft, Alter und Entwicklungsstand eines angesäten Bestands zeitlich einzuordnen. Es ist für sich allein kein Qualitätsmerkmal: Bestandsentwicklung, Nutzung, Standort und Witterung beeinflussen, wie sich eine Fläche im Laufe der Jahre verändert. Das genaue Ansaatdatum und interne Flächendetails bleiben Teil unserer Rückverfolgbarkeit.ansaatjahrBedingt geeignetDie Charge kann passen, weist aber relevante Einschränkungen oder Abwägungspunkte auf.Mindestens ein Merkmal spricht für Zurückhaltung oder eine individuelle Prüfung. Die Begründung im Futterprofil zeigt, welche Punkte für die konkrete Charge ausschlaggebend sind.bewertung_bedingt_geeignetZink (Zn)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt und als Spurenelement in mg/kg ausgewiesen.Für Zink nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird per Mikrowellendruckaufschluss in eine Messlösung überführt; ICP-AES bestimmt Zink anschließend über sein charakteristisches Emissionslicht. Das Ergebnis ist eine instrumentelle Elementbestimmung und wird in mg/kg angegeben.zink_zn_mg_kgErntemonatMonat, in dem das Futter dieser Charge geerntet wurde.Der Erntemonat ergänzt Erntejahr und Schnitt und ordnet die Charge zeitlich ein. Der Monat allein erlaubt keine Aussage über Nährstoffgehalt oder Qualität, weil Pflanzenreife, Witterung, Bestand und Erntebedingungen eine wichtige Rolle spielen. Deshalb bewerten wir immer die konkrete Charge.erntemonatEisen (Fe)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt und als Spurenelement in mg/kg ausgewiesen.Für Eisen nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird im Mikrowellendruckaufschluss mit Säure aufgeschlossen; anschließend wird Eisen mittels ICP-AES anhand seines charakteristischen Emissionslichts bestimmt. Der Wert ist eine instrumentelle Elementbestimmung in mg/kg.eisen_fe_mg_kgHoher StrukturbedarfEinordnung für Situationen, in denen eine ausgeprägte, kauanregende Futterstruktur besonders gefragt ist.Hier fließen vor allem Struktur, Halmlänge, Stängelanteil, Verholzungsgrad und Haptik der Charge ein. Die Kategorie beschreibt die Beschaffenheit des Futters, nicht einen medizinisch festgestellten Bedarf.kategorie_hoher_strukturbedarfRegelversionKennzeichnet die Version der Lollenstein-Kriterien, mit der die Einordnung erstellt wurde.Die Regelversion macht Bewertungen nachvollziehbar, wenn Kriterien später überarbeitet werden. So bleibt dokumentiert, nach welchem Stand eine konkrete Einordnung entstanden ist.regelversionSchwerfuttrige Pferde / erhöhter EnergiebedarfEinordnung für Pferde, bei denen eine höhere Energieversorgung über die Gesamtration eine Rolle spielen kann.Wir betrachten die hinterlegten Energie- und Nährstoffdaten der Charge zusammen mit ihrer Futterstruktur. Ob die Ration den individuellen Bedarf deckt, kann nur im Zusammenhang mit Futtermenge, Pferd und restlicher Ration beurteilt werden.kategorie_schwerfuttrige_pferdeChargeEindeutige Kennzeichnung einer konkreten Erntepartie zur Rückverfolgbarkeit.Die Chargennummer verbindet das verkaufte Produkt mit einer konkreten Erntepartie. So können Laboranalyse, Herkunft, Erntezeitpunkt, Produkteigenschaften und weitere dokumentierte Daten der richtigen Ernte zugeordnet werden. Wenn sich die Erntecharge wechselt, bleibt die frühere Charge für die Rückverfolgbarkeit erhalten.chargennummerSpurenelementeIn diesem LUFA-Bericht nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES chemisch bestimmt.Kupfer, Zink, Mangan und Eisen wurden in diesem LUFA-Bericht nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt. Die instrumentelle Methode misst die elementspezifische Lichtemission in der aufgeschlossenen Probe. Für nicht untersuchte Elemente wie Selen oder Jod wird diese Methode nicht pauschal übernommen.spurenelementeMagnesium (Mg)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES über das elementspezifische Emissionslicht bestimmt.Für Magnesium nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird per Mikrowellendruckaufschluss in eine Messlösung überführt; anschließend bestimmt ICP-AES Magnesium anhand seines charakteristischen Emissionslichts. Der Wert ist damit eine instrumentelle chemische Elementbestimmung und kein NIRS- oder Rechenwert.magnesium_mgGesamtzuckerBei dieser Charge per NIRS mit einer LUFA-Kalibration bestimmt; nicht automatisch gleich WSC, ESC oder NSC.Gesamtzucker bezeichnet die Zuckerfraktion, die das Labor für diesen Prüfauftrag ausweist. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) wird die getrocknete und gemahlene Probe im Nahinfrarot gemessen; der Wert wird aus dem Spektrum mithilfe einer Kalibration bestimmt. Welche Zuckerfraktionen ein Labor unter Gesamtzucker zusammenfasst, richtet sich nach dessen Methodendefinition. Deshalb wird der Wert nicht automatisch mit Fruktan, Stärke, WSC, ESC oder NSC gleichgesetzt.gesamtzuckerVerholzungsgradBeschreibt unsere Einschätzung, wie stark die Pflanzenteile zum Erntezeitpunkt bereits ausgereift und verholzt waren.Mit zunehmender Pflanzenreife verändern sich die Zellwände; der Anteil schwerer verdaulicher strukturgebender Bestandteile wie Lignin kann zunehmen. Der Verholzungsgrad ist unsere sensorische Einordnung dieses Reife- und Strukturzustands. Er ergänzt Laborwerte, Struktur, Stängelanteil und Haptik und wird nicht als alleinige Qualitätsaussage verwendet.verholzungsgradFeuchteklasseUnsere chargenbezogene Einordnung, wie feucht oder trocken sich das Futter praktisch darstellt.Die Feuchteklasse ist eine verständliche sensorische Einordnung der praktischen Futterbeschaffenheit, zum Beispiel trocken oder feucht. Sie ist nicht identisch mit einem exakt gemessenen Wassergehalt. Liegt eine Laboranalyse vor, beschreibt die Trockensubstanz den messbaren Anteil der Trockenmasse und ergänzt diese praktische Einordnung.feuchteklasseUrsprungslandDas Land, aus dem die dokumentierte Erntecharge stammt.Das Ursprungsland ergänzt das Erntegebiet und hilft, die geografische Herkunft der Charge einzuordnen. Entscheidend für die Rückverfolgbarkeit bleibt die konkrete Chargenzuordnung.ursprungslandRohascheBei dieser Charge per NIRS-Kalibration bestimmt; sie beschreibt die gesamte mineralische Fraktion, nicht nur Sand.Rohasche ist die analytische Sammelgröße für die nach vollständiger Veraschung verbleibende mineralische Substanz. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) wird der Rohaschegehalt jedoch aus dem Nahinfrarotspektrum der getrockneten und gemahlenen Probe über eine Kalibration bestimmt. Rohasche umfasst natürliche Mineralstoffe und mögliche mineralische Anhaftungen. Sie ist nicht mit dem separat ausgewiesenen Sandwert gleichzusetzen.rohascheGewichtRichtwert für das Ballen- oder Verpackungsgewicht; bei Naturprodukten sind leichte Schwankungen möglich.Unsere Ballen bestehen aus natürlichem Pflanzenmaterial. Das angegebene Gewicht dient daher als Richtwert, sofern beim Produkt nicht ausdrücklich ein verbindliches Gewicht angegeben ist. Feuchte, Pflanzenstruktur, Verdichtung und Pressung können dazu führen, dass einzelne Ballen leicht voneinander abweichen.gewichtAnbauFasst Angaben zur Entstehung und zum Alter des Pflanzenbestands zusammen.Unter Anbau zeigen wir kundenrelevante Angaben wie Bestandsart und Aussaatjahr. Genaue Flächenbezeichnungen und interne Anbaudaten bleiben Teil unserer internen Rückverfolgbarkeit.anbauRezepturanteilDokumentierter prozentualer Anteil einer Pflanzenart an der zusammengestellten Saatgutrezeptur.Der Rezepturanteil beschreibt die festgelegte Zusammensetzung des Saatguts zum Zeitpunkt der Mischung. Er ist keine Messung der späteren Pflanzenanteile im Aufwuchs oder im geernteten Futter. Standort, Witterung, Konkurrenz zwischen Arten, Nutzung und Bestandsalter können die tatsächliche Bestandszusammensetzung verändern.mischungsanteilFruktanBei dieser Charge als eigener NIRS-Kalibrationswert bestimmt und getrennt vom Gesamtzucker ausgewiesen.Fruktane sind wasserlösliche Speicherkohlenhydrate vieler Gräser. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) wird der Fruktangehalt aus dem Nahinfrarotspektrum der getrockneten und gemahlenen Probe über eine Kalibration bestimmt. Er ist im Prüfbericht ein eigener Wert und wird nicht von uns pauschal zum Gesamtzucker addiert. Pflanzenart, Entwicklungsstadium, Witterung, Erntezeitpunkt und Konservierung können den Fruktangehalt beeinflussen.fruktanHalmlängeBeschreibt die Länge der Halme und gröberen Pflanzenteile in der Charge.Die Halmlänge ist ein Merkmal der physischen Futterstruktur. Die Form und Länge eines Raufutters können Fressdauer und Kauaktivität beeinflussen. Lange Halme sind deshalb nicht automatisch besser und kurze Halme nicht automatisch schlechter. Bei Pferden mit eingeschränkter Kauleistung muss individuell beurteilt werden, welche Struktur tatsächlich sicher und ausreichend aufgenommen werden kann.halmlaengeHaptikBeschreibt, wie weich, fest oder rau sich das Futter bei der sensorischen Beurteilung anfühlt.Haptik bedeutet, wie sich das Futter beim Anfassen anfühlt. Sie ergänzt sichtbare Merkmale wie Struktur, Blatt- und Stängelanteil sowie Halmlänge. Eine weichere oder festere Haptik kann die praktische Akzeptanz und Kauanforderung mitprägen, ist aber keine Laborgröße und wird deshalb als sensorische Chargeneigenschaft angegeben.haptikRohfettBei dieser LUFA-Analyse mittels NIRS aus dem Spektrum der getrockneten und gemahlenen Probe bestimmt.Rohfett beschreibt die analytisch erfassbare fettlösliche Fraktion eines Futtermittels. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) wird sie nicht durch eine separate Extraktion dieser Probe bestimmt, sondern aus ihrem Nahinfrarotspektrum mithilfe einer Kalibration abgeleitet. Der Wert ist ein Bestandteil der Nährstoffbeschreibung und der energetischen Einordnung.rohfettEinzelfuttermittelKennzeichnet, ob das Produkt als einzelnes Futtermittel und nicht als zusammengesetzte Futtermischung geführt wird.Die Angabe Einzelfuttermittel beschreibt die rechtliche bzw. produktbezogene Einordnung des Futters als einzelnes Futtermittel. Sie sagt nicht aus, dass das Futter allein den gesamten individuellen Nährstoffbedarf eines Pferdes deckt oder für jedes Pferd gleichermaßen geeignet ist.einzelfuttermittelGeruchSensorische Beschreibung des für die jeweilige Charge typischen Geruchs.Der Geruch ist ein wichtiger Teil der sensorischen Futterbeurteilung. Je nach Futterart und Konservierung kann der normale Geruch unterschiedlich ausfallen. Auffällig muffiger, schimmeliger oder anderweitig untypischer Geruch sollte immer ernst genommen werden. Die hier angegebene Chargenbeschreibung ist jedoch keine Garantie dafür, dass jeder einzelne geöffnete Ballen einwandfrei ist.geruchBestandsartBeschreibt, wie der Pflanzenbestand entstanden ist oder in welchem Bestandsstadium er geführt wird.Die Bestandsart ordnet den Pflanzenbestand ein, zum Beispiel als Neuansaat oder etablierten Bestand. Eine Neuansaat ist ein gezielt neu angelegter Bestand; ein älterer Bestand hat sich über mehrere Vegetationsperioden entwickelt. Die Bestandsart allein sagt noch nichts über die Qualität der späteren Ernte aus.bestandsartRehegefährdung / endocrinopathische ReheMedizinisch sensible Kategorie, bei der wir ohne ausreichende Daten keine pauschale Eignung ableiten.Das individuelle Reherisiko kann nicht aus einem einzelnen Futterwert oder einer Produktkategorie bestimmt werden. Bei gefährdeten oder erkrankten Pferden sollte die Ration mit Tierarzt oder qualifizierter Fütterungsberatung abgestimmt werden.kategorie_reheStaubarme FütterungEinordnung, wie gut die dokumentierte Charge zu einem möglichst staubarmen Raufuttermanagement passt.Dabei betrachten wir unter anderem Futterart, Staubigkeit, Feuchte und Verarbeitung der Charge. Die Einordnung beschreibt die Fütterungseigenschaften der Charge und ist keine medizinische Behandlungsaussage.kategorie_staubarme_fuetterungAtemwegsempfindliche PferdeVorsichtige Einordnung der Charge im Hinblick auf möglichst geringe Staubexposition beim Raufutter.Staub und die Art der Raufutteraufbereitung können für die Exposition der Atemwege relevant sein. Unsere Einordnung beschreibt nur die dokumentierten Futtereigenschaften und ersetzt weder Diagnose noch Therapie oder tierärztliche Beratung.kategorie_atemwegsempfindliche_pferdeLaboranalyseLaboruntersuchung einer dokumentierten Probe, die eindeutig einer Charge zugeordnet ist.Eine Laboranalyse liefert Messwerte für die untersuchte Sammelprobe einer Charge. Maßgeblich bleiben Original-Prüfbericht, Probenbezug, Einheit, Bezugsbasis, Operator, Methode und gegebenenfalls Messunsicherheit. Eine abgeschlossene Analyse ist nicht automatisch fachlich freigegeben und ersetzt weder Hygiene- noch Sensorikprüfung.laboranalyseBlattanteilGibt an, wie stark Blätter und feinere Pflanzenteile in der Charge vertreten sind.Der Blattanteil ist eine sensorische Beschreibung der sichtbaren Zusammensetzung der Charge. Mit zunehmender Pflanzenreife nimmt das Verhältnis von Blatt zu Stängel häufig ab; Blätter enthalten im Allgemeinen weniger Faser und mehr Protein und verdauliche Energie als Stängel. Deshalb hilft der Blattanteil, Struktur und Reife eines Raufutters einzuordnen. Entscheidend für die Fütterung bleibt die konkrete Charge zusammen mit Laborwerten und weiteren Merkmalen.blattanteilBewertungsstatusZeigt den fachlichen Prüf- und Freigabestand einer Eignungsbewertung.Der Bewertungsstatus unterscheidet ungeprüfte, zu prüfende, freigegebene, abgelehnte, ersetzte oder archivierte Einordnungen. Er ist vom technischen Lebenszyklusstatus eines Metaobjekts zu unterscheiden. Positive Kundenaussagen benötigen eine ausdrückliche Freigabe.bewertung_statusSchnittKennzeichnet, aus welchem Aufwuchs eines Erntejahres die Charge stammt, zum Beispiel 1. oder 2. Schnitt.Der Schnitt beschreibt die Reihenfolge der Ernte innerhalb eines Jahres. Ein erster oder zweiter Schnitt sagt für sich allein nicht zuverlässig voraus, wie nährstoffreich oder passend ein Futter ist. Entscheidend sind unter anderem Pflanzenart, Reifegrad, Witterung und Erntezeitpunkt. Deshalb beurteilen wir die konkrete Charge anhand ihrer tatsächlichen Eigenschaften und Laborwerte.schnittGut geeignetDie Charge erfüllt die wesentlichen Kriterien der Kategorie gut.Die vorhandenen Daten sprechen überwiegend für eine gute Passung. Einzelne Aspekte können eine individuelle Betrachtung weiterhin sinnvoll machen.bewertung_gut_geeignetRohproteinBei dieser LUFA-Analyse mittels NIRS aus dem Spektrum der getrockneten und gemahlenen Probe bestimmt.Rohprotein ist eine Sammelgröße für die stickstoffhaltigen Bestandteile des Futters. Ist – wie hier – VDLUFA III 31.2 (mod.) als Methode angegeben, wird die getrocknete und gemahlene Probe mit Nahinfrarotlicht untersucht. Aus dem Spektrum ermittelt das Labor den Rohproteingehalt mithilfe einer hinterlegten Kalibration. Der Wert stammt damit nicht aus einer separaten nasschemischen Stickstoffbestimmung dieser Probe. Für die Versorgung zählt zusätzlich, welcher Anteil tatsächlich praecaecal verdaulich ist und wie viel Futter aufgenommen wird.rohproteinTrockensubstanzDirekt über Trocknung und Wägung bestimmt: Der Gewichtsverlust ist Wasser, der verbleibende Anteil die Trockensubstanz.Die Trockensubstanz (TS) ist der Anteil der Probe ohne Wasser. Im LUFA-Bericht ist hierfür VO (EG) 152/2009, Anhang III A angegeben. Dabei wird eine eingewogene Probe unter festgelegten Bedingungen getrocknet und anschließend erneut gewogen. Aus dem Gewichtsverlust wird der Wassergehalt berechnet; der verbleibende Anteil ist die Trockensubstanz. Das ist eine gravimetrische Bestimmung und kein NIRS-Schätzwert. Die TS ist zugleich die Bezugsbasis vieler weiterer Werte im Prüfbericht.trockensubstanzBewertungssicherheitKennzeichnet, wie belastbar eine Einordnung auf Grundlage der vorhandenen und kompatiblen Chargendaten ist.Die Bewertungssicherheit berücksichtigt Vollständigkeit, Aktualität, Methodenkompatibilität und Eindeutigkeit der verwendeten Daten. Sie ist keine medizinische Wahrscheinlichkeit. Bei unzureichender Datenlage wird keine positive Aussage erzeugt.bewertung_sicherheitEnergiekennzahl (Laborwert)Keine direkte Kalorimetermessung: Die LUFA berechnet ME Pferd nach dem im Bericht genannten GfE-/DLG-/FMV-System.ME Pferd bedeutet umsetzbare Energie für das Pferd. Der LUFA-Bericht kennzeichnet diesen Wert ausdrücklich als berechnet („Ber. gem. GfE, DLG u. FMV“). Die Energie wird daher nicht unmittelbar in dieser Probe gemessen, sondern mit dem angegebenen Gleichungssystem aus den dafür vorgesehenen Analysendaten abgeleitet. Für Vergleiche müssen Energiesystem, Einheit und Bezugsbasis – hier MJ je kg Trockensubstanz – übereinstimmen.verdauliche_energie_mj_kgCalcium (Ca)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt; Grundlage des zusätzlich angezeigten Ca:P-Verhältnisses.Für Calcium nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Nach einem Mikrowellendruckaufschluss wird Calcium in der Messlösung mittels ICP-AES über sein elementspezifisches Emissionslicht bestimmt. Der gemessene Calciumgehalt ist zusammen mit dem Phosphorgehalt die Grundlage des im Produktpass rechnerisch gebildeten Ca:P-Verhältnisses.calcium_caNatrium (Na)Nach Säureaufschluss der Probe mittels ICP-AES bestimmt; „<“ kennzeichnet einen Wert unterhalb der angegebenen Grenze.Für Natrium nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird zunächst per Mikrowellendruckaufschluss in eine Messlösung überführt. Anschließend bestimmt ICP-AES Natrium über sein elementspezifisches Emissionslicht. Das ist eine instrumentelle chemische Elementbestimmung. Eine Angabe wie „< 0,02 %“ bedeutet unterhalb der angegebenen Bestimmungs- oder Ausweisgrenze, nicht sicher null.natrium_naLeichtfuttrige PferdeEinordnung für Pferde, bei denen Energieaufnahme und Körperkondition besonders im Blick behalten werden sollen.Die Bewertung berücksichtigt verfügbare Energie- und Strukturinformationen der Charge. Sie ersetzt keine bedarfsgerechte Rationsberechnung und keine Beurteilung der individuellen Körperkondition.kategorie_leichtfuttrige_pferdeGrundfutterFaserreiches Futter wie Heu oder Heulage, das die Grundlage einer pferdegerechten Ration bildet.Mit Grundfutter bezeichnen wir faserreiche Futtermittel wie Heu oder Heulage, die den zentralen Raufutteranteil der Pferdefütterung bilden. Wie viel ein einzelnes Pferd benötigt und ob weitere Futtermittel oder Mineralstoffe nötig sind, hängt von Körpergewicht, Haltung, Leistung, Gesundheitszustand und der gesamten Ration ab.grundfutterPflanzenartEine in der dokumentierten Saatmischung enthaltene Gras- oder Pflanzenart.Bei angesäten Beständen können die Bestandteile der verwendeten Saatmischung aufgeführt werden. Die Angabe beschreibt die Mischung bei der Aussaat und ist nicht automatisch mit dem später tatsächlich vorhandenen Pflanzenanteil auf der Fläche gleichzusetzen.pflanzenartVerpackungsartBeschreibt, in welcher Form das Futter verpackt und ausgeliefert wird.Die Verpackungsart beschreibt zum Beispiel Ballenform oder Umhüllung. Sie ist eine logistische Produkteigenschaft und von den chargenbezogenen Futtermerkmalen zu unterscheiden.verpackungsartKalium (K)Nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES über das elementspezifische Emissionslicht bestimmt.Für Kalium nennt der LUFA-Bericht ASU F 0096 / DIN EN 15621. Die Probe wird im Mikrowellendruckaufschluss mit Säure aufgeschlossen. In der entstandenen Messlösung wird Kalium mittels ICP-AES anhand seines charakteristischen Emissionsspektrums quantitativ bestimmt. Der Wert beschreibt den Gehalt der analysierten Probe; die Versorgung ergibt sich aus der aufgenommenen Gesamt-Ration.kalium_kMaße ca.Ungefähre Außenmaße der jeweiligen Verpackungs- oder Ballenform.Die angegebenen Maße sind Richtwerte der jeweiligen Verpackungs- oder Ballenform und dienen zur Planung von Lagerung, Handling und Transport. Ballen aus natürlichem Pflanzenmaterial sind keine millimetergenau identischen Industrieprodukte. Pressdichte, Pflanzenstruktur und Feuchte können daher zu leichten Abweichungen bei Länge, Breite und Höhe führen.masseNährwerte / InhaltsstoffeJe nach Kennzahl direkt gravimetrisch, polarimetrisch, per NIRS oder rechnerisch bestimmt – die Methode steht am einzelnen Wert.Die LUFA bestimmt nicht alle Inhaltsstoffe auf dieselbe Art. In diesem Prüfbericht wird die Trockensubstanz durch Trocknung und Wägung bestimmt, Stärke polarimetrisch nach der EU-Referenzmethode und mehrere weitere Inhaltsstoffe per NIRS nach VDLUFA III 31.2 (mod.). ME Pferd, NFC und Sand sind ausdrücklich berechnet. Deshalb zeigt der Produktpass die konkrete Methode direkt am jeweiligen Wert und bezeichnet nicht pauschal alles als „gemessen“.naehrwerte_inhaltsstoffeMaschinell entstaubtZeigt, ob die Charge bei Lollenstein einen maschinellen Entstaubungsschritt durchlaufen hat.Bei der maschinellen Entstaubung wird das Futter während der Verarbeitung mechanisch bewegt und abgesiebt, um lose Staub- und Feinanteile zu reduzieren. Die Angabe beschreibt diesen Verarbeitungsschritt und ist von der separat dokumentierten Staubigkeit der konkreten Charge zu unterscheiden. Das Verfahren macht ein Naturprodukt nicht vollständig staubfrei, ist kein quantitativer Messwert für die tatsächlich eingeatmete Staubmenge und keine Garantie für die Eignung bei Atemwegs- oder Allergieproblemen.maschinell_entstaubtIndividuell prüfenDie vorhandenen Daten reichen nicht für eine pauschale Empfehlung; die Situation des einzelnen Pferdes ist entscheidend.Diese Einstufung verwenden wir, wenn eine Charge nicht sinnvoll allgemein als passend oder unpassend eingeordnet werden kann. Gesundheitszustand, Bedarf, übrige Ration und weitere individuelle Faktoren sollten dann gezielt berücksichtigt werden.bewertung_individuell_pruefenWiesenschweidelFestuca spp. × Lolium spp. (Festulolium) – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Wiesenschweidel“ die Pflanzenart Festuca spp. × Lolium spp. (Festulolium) in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.wiesenschweidelWiesenrispePoa pratensis – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Wiesenrispe“ die Pflanzenart Poa pratensis in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.wiesenrispeWiesenlieschgrasPhleum pratense – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Wiesenlieschgras“ die Pflanzenart Phleum pratense in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.wiesenlieschgrasRotschwingelFestuca rubra – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Rotschwingel“ die Pflanzenart Festuca rubra in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.rotschwingelDeutsches WeidelgrasLolium perenne – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Deutsches Weidelgras“ die Pflanzenart Lolium perenne in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.deutsches_weidelgrasWiesenschwingelFestuca pratensis – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Wiesenschwingel“ die Pflanzenart Festuca pratensis in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.wiesenschwingelKnaulgrasDactylis glomerata – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Knaulgras“ die Pflanzenart Dactylis glomerata in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.knaulgrasWeizenTriticum aestivum – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Weizen“ die Pflanzenart Triticum aestivum in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.weizenHaferAvena sativa – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Hafer“ die Pflanzenart Avena sativa in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.haferGersteHordeum vulgare – dokumentierte Pflanzenart in einem Bestandsprofil oder einer Saatgutrezeptur.Bei Lollenstein bezeichnet „Gerste“ die Pflanzenart Hordeum vulgare in den dokumentierten Stammdaten. Wenn ein Prozentanteil gezeigt wird, bezieht er sich auf die zusammengestellte Saatgutrezeptur. Er ist keine botanische Bestandsaufnahme und keine Zusicherung des späteren Anteils im geernteten Futter.gersteBezugsbasisGibt an, worauf ein Messwert rechnerisch bezogen ist, zum Beispiel Trockensubstanz oder Originalsubstanz.Ein Laborwert ist nur zusammen mit seiner Bezugsbasis eindeutig. Werte auf Trockensubstanzbasis und Werte der Originalsubstanz dürfen nicht unmittelbar miteinander verglichen oder gemeinsam verrechnet werden. Fehlt die Bezugsbasis, bleibt der Wert bei Lollenstein für automatische Bewertungen gesperrt.bezugsbasisOriginalsubstanz / FrischmasseBezugsbasis des Futtermittels im untersuchten Zustand einschließlich des enthaltenen Wassers.Bei Werten der Originalsubstanz beziehungsweise Frischmasse bleibt der Wasseranteil der untersuchten Probe in der Bezugsgröße enthalten. Dadurch können diese Werte von auf Trockensubstanz umgerechneten Angaben abweichen. Maßgeblich ist die Bezeichnung im konkreten Prüfbericht.originalsubstanz_frischmasseTrockensubstanzbasisBezugsbasis, bei der Messwerte rechnerisch auf die wasserfreie Trockenmasse bezogen werden.Ein Wert auf Trockensubstanzbasis beschreibt die Zusammensetzung bezogen auf die Trockenmasse der Probe. Das ist nicht dasselbe wie der gemessene Trockensubstanzgehalt. Vergleiche sind nur mit Werten gleicher Bezugsbasis und kompatibler Methode zulässig.trockensubstanzbasisMesswert-OperatorVergleichszeichen wie =, <, >, ≤ oder ≥, das zusammen mit dem Zahlenwert zum Laborergebnis gehört.Ein Laborergebnis kann exakt angegeben oder durch eine Nachweis- beziehungsweise Bestimmungsgrenze begrenzt sein. Ein Wert „< 1“ bedeutet weder 1 noch 0. Lollenstein speichert Operator und Zahlenwert getrennt, damit die Aussage des Prüfberichts erhalten bleibt.messwert_operatorMessunsicherheitBeschreibt die methodisch bedingte Unsicherheit eines Laborergebnisses, sofern das Labor sie ausweist.Laborwerte sind keine mathematisch exakten Naturkonstanten. Die Messunsicherheit hängt unter anderem von Methode, Probe und Laborverfahren ab. Sie wird nur übernommen, wenn sie im Prüfbericht oder durch das Labor nachvollziehbar angegeben ist, und nicht als frei gewählter Sicherheitsaufschlag verwendet.messunsicherheitWSCWasserlösliche Kohlenhydrate; die konkrete Bestimmung richtet sich nach der im jeweiligen Laborbericht angegebenen Methode.WSC steht für Water-Soluble Carbohydrates beziehungsweise wasserlösliche Kohlenhydrate. Diese Kennzahl ist im hier verwendeten LUFA-Prüfbericht nicht untersucht und deshalb nicht mit einer Methode dieser Charge zu belegen. Wenn WSC in einem späteren Bericht vorliegt, ist die dort genannte Methode maßgeblich und wird im Produktpass angezeigt. WSC darf nicht automatisch mit Gesamtzucker, ESC oder NSC gleichgesetzt werden.wscNSCNicht-strukturelle Kohlenhydrate; bei Lollenstein nur reproduzierbar aus kompatiblem WSC plus Stärke berechnet.NSC steht für non-structural carbohydrates. Im Lollenstein-System wird NSC nicht als frei eingegebener Doppelwert gespeichert. Die Kennzahl wird nur als WSC plus Stärke berechnet, wenn beide Werte methodisch kompatibel sind und dieselbe dokumentierte Bezugsbasis besitzen. Andernfalls bleibt NSC unbekannt.nscaNDFomZellwandkennzahl; bei dieser Charge per NIRS-Kalibration bestimmt, nicht an dieser Probe nasschemisch abgetrennt.aNDFom bezeichnet die amylasebehandelte, aschekorrigierte Neutral-Detergenzien-Faser und umfasst vor allem Cellulose, Hemicellulose und Lignin. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) wird diese Fraktion nicht für jede Probe nasschemisch abgetrennt. Stattdessen misst das Labor die getrocknete und gemahlene Probe im Nahinfrarot und bestimmt aNDFom über eine passende Kalibration.andfomADFomZellwandkennzahl; bei dieser Charge per NIRS-Kalibration bestimmt, nicht an dieser Probe nasschemisch abgetrennt.ADFom bezeichnet die aschekorrigierte Säure-Detergenzien-Faser und umfasst im Wesentlichen Cellulose und Lignin. Bei der hier angegebenen Methode VDLUFA III 31.2 (mod.) wird die Fraktion nicht für jede Probe durch eine Säure-Detergenzien-Behandlung isoliert. Das Labor misst vielmehr das Nahinfrarotspektrum der getrockneten und gemahlenen Probe und ermittelt ADFom mithilfe einer Kalibration.adfomSandIm konkreten LUFA-Bericht als „berechnet“ ausgewiesen; keine separat dokumentierte Sandwäsche oder säureunlösliche Asche.Der Sandwert dient der Einordnung mineralischer Verunreinigungen. Im konkreten LUFA-Bericht steht bei der Methode ausdrücklich „berechnet“. Der Bericht nennt jedoch weder die verwendete Rechenformel noch eine separate Bestimmung als säureunlösliche Asche. Deshalb beschreiben wir den Wert genau als berechnete Laborangabe und behaupten kein nicht dokumentiertes nasschemisches Verfahren. Eine Angabe mit „<“ liegt unter der genannten Bestimmungs- oder Ausweisgrenze.sandSelen (Se)Essentielles Spurenelement; die konkrete Labormethode muss dem jeweiligen Prüfbericht entnommen werden.Selen wurde im hier verwendeten LUFA-Prüfbericht nicht untersucht. Deshalb übertragen wir die dort für andere Mineralstoffe genannte ICP-AES-Methode nicht ungeprüft auf Selen. Wenn ein Selenwert für eine Charge vorliegt, zeigt der Produktpass die konkrete Methode des zugehörigen Laborberichts. Für die Fütterung ist wegen des engen Bereichs zwischen Unter- und Überversorgung die gesamte Tagesration entscheidend.selen_seJod (I)Essentielles Spurenelement; die konkrete Labormethode muss dem jeweiligen Prüfbericht entnommen werden.Jod wurde im hier verwendeten LUFA-Prüfbericht nicht untersucht. Eine konkrete Messmethode wird deshalb nicht erfunden oder von anderen Elementen übernommen. Liegt künftig ein Jodwert vor, ist ausschließlich die im zugehörigen Prüfbericht dokumentierte Methode maßgeblich. Für die Versorgung zählt die Aufnahme aus der gesamten Tagesration.jod_iCalcium-Phosphor-VerhältnisIm Produktpass aus den von der LUFA bestimmten Calcium- und Phosphorgehalten berechnet; kein eigener LUFA-Messwert.Das Ca:P-Verhältnis ist kein separat gemessener Laborwert. Der Produktpass teilt den Calciumgehalt durch den Phosphorgehalt derselben Probe. Beide Ausgangswerte wurden von der LUFA nach Mikrowellendruckaufschluss mittels ICP-AES bestimmt. Für die Rationsplanung sind neben dem Verhältnis auch die absoluten aufgenommenen Mengen aus allen Futtermitteln entscheidend.ca_p_verhaeltnisPrüfberichtOriginaldokument des untersuchenden Labors oder der prüfenden Stelle zu einer eindeutig zugeordneten Probe.Der Prüfbericht ist die maßgebliche Originalquelle für Messwerte, Einheiten, Methoden, Bezugsbasis, Berichtsnummer und Datum. Strukturierte Shopdaten erleichtern die Darstellung, ersetzen das Original aber nicht. Eine öffentliche Datei wird nur gezeigt, wenn Rechte, Datenschutz und Freigabestatus geklärt sind.pruefberichtHauptanalyseFachlich freigegebene Laboranalyse, die als maßgebliche Analyse einer Charge verwendet wird.Die Hauptanalyse ist die für die aktuelle Chargendarstellung ausgewählte und freigegebene Untersuchung. Sie muss eindeutig zur Charge gehören. Eine spätere Verlaufskontrolle ersetzt sie nur nach dokumentierter Entscheidung; mehrere Berichte bleiben als Historie nachvollziehbar.hauptanalyseVerlaufskontrolleSpätere Untersuchung einer noch vorhandenen Charge zur dokumentierten Kontrolle im Lagerverlauf.Eine Verlaufskontrolle prüft zu einem späteren Zeitpunkt gezielt Parameter, die für die gelagerte Charge relevant sind. Sie bleibt als eigener Bericht mit Datum und Probenbezug erhalten. Abweichungen werden nicht still überschrieben, sondern nachvollziehbar bewertet.verlaufskontrolleHygieneanalyse / FutterhygieneLaboruntersuchung hygienerelevanter Parameter einer eindeutig zugeordneten Chargenprobe.Eine Hygieneanalyse kann je nach Auftrag unter anderem Schimmelpilze, Hefen, Bakterien oder Gärparameter umfassen. Sie beschreibt die untersuchte Sammelprobe mit der verwendeten Methode. Lollenstein trennt Laborbefund, sensorische Prüfung und betriebliche Freigabe voneinander.hygieneanalyse_futterhygieneKeimzahl / KBEErgebnis einer mikrobiologischen Kultivierung, häufig als koloniebildende Einheiten je Gramm angegeben.KBE bedeutet koloniebildende Einheiten. Die Keimzahl erfasst nur Organismen, die unter den angewendeten Laborbedingungen kultivierbar sind. Einheit, Nachweisgrenze, Bezugsbasis, Methode und Bewertungsmaßstab des konkreten Prüfberichts müssen gemeinsam gelesen werden.keimzahl_kbeSchimmelpilzeKultivierbare Schimmelpilze der Probe, angegeben als koloniebildende Einheiten je Gramm (KBE/g).Für die mikrobiologische Untersuchung wird eine definierte Probenmenge homogenisiert, in Verdünnungsstufen auf ein geeignetes Nährmedium ausgebracht und unter den für die Methode festgelegten Bedingungen bebrütet. Aus den gewachsenen Kolonien berechnet das Labor die KBE je Gramm. Erfasst werden nur Schimmelpilze, die unter diesen Kulturbedingungen wachsen können. Deshalb müssen Nährmedium, Temperatur, Bebrütungsdauer, Bezugsbasis und die im konkreten Laborbericht genannte Methode mitgelesen werden.schimmelpilzeHefenUnter den angegebenen Kulturbedingungen vermehrungsfähige Hefen, ausgewiesen in KBE je Gramm.Die Probe wird für die mikrobiologische Untersuchung homogenisiert, verdünnt und auf einem geeigneten Nährmedium bebrütet. Die daraus entstehenden Hefekolonien werden gezählt und als KBE je Gramm berechnet. Das Ergebnis umfasst nur unter den gewählten Bedingungen kultivierbare Hefen. Die fachliche Einordnung richtet sich nach Probenart, Bezugsbasis, Methode und den Angaben des untersuchenden Labors.hefenMucoraceenKultivierbare Schimmelpilze aus der Gruppe der Mucoraceen, angegeben in KBE je Gramm.Mucoraceen, umgangssprachlich häufig Köpfchenschimmel genannt, werden in einer mikrobiologischen Kultur als erkennbare Gruppe erfasst. Dazu wird die aufbereitete Probe auf ein geeignetes Nährmedium gegeben und bebrütet. Die gewachsenen Kolonien werden gezählt und auf KBE je Gramm umgerechnet. Welche Arten und Keime erfasst werden, hängt von der verwendeten Labormethode und den Kulturbedingungen ab.mucoraceenBakterienKultivierbare Bakterien, die bei Sauerstoff und mittleren Temperaturen wachsen; Ergebnis in KBE/g.Für die Bestimmung wird die Probe homogenisiert, in Verdünnungsstufen auf ein geeignetes Nährmedium ausgebracht und unter aeroben, mesophilen Bedingungen bebrütet. Die sichtbaren Kolonien werden gezählt und als KBE je Gramm angegeben. Der Wert ist keine Zählung aller vorhandenen Bakterien, sondern erfasst nur die unter den festgelegten Bedingungen kultivierbaren Keime.bakterienpH-WertMaß für den Säuregrad der Probe; bestimmt wird die Wasserstoffionenaktivität in einer definierten Probenaufbereitung.Der pH-Wert beschreibt, wie sauer oder alkalisch eine Probe beziehungsweise ein daraus hergestellter Extrakt ist. Im Labor wird er üblicherweise potentiometrisch mit einer kalibrierten pH-Elektrode gemessen. Probenmenge, Flüssigkeitszugabe, Aufbereitung und Temperatur können das Ergebnis beeinflussen; maßgeblich ist deshalb die im jeweiligen Prüfbericht angegebene Methode.ph_wertMilchsäureBei der Gärung gebildete organische Säure; Gehalt, Einheit und Bezugsbasis stammen aus dem Laborbericht.Milchsäure entsteht vor allem durch Milchsäurebakterien und ist ein zentraler Parameter bei der Beurteilung fermentierter Futtermittel. Das Labor bestimmt den Gehalt mit der für den Auftrag angegebenen analytischen Methode, beispielsweise chromatographisch oder enzymatisch. Da sich Verfahren, Einheit und Bezugsbasis unterscheiden können, werden diese Angaben immer zusammen mit dem Messwert ausgegeben.milchsaeureEssigsäureOrganische Gärsäure, deren Gehalt mit der im Prüfbericht dokumentierten Labormethode bestimmt wird.Essigsäure kann bei mikrobiellen Gärprozessen entstehen und wird bei Gärqualitätsanalysen als eigener Parameter ausgewiesen. Die Bestimmung erfolgt mit der vom Labor dokumentierten Methode, häufig im Rahmen einer Säureanalyse. Für die fachliche Bewertung müssen Messwert, Einheit, Bezugsbasis, Probenart und die übrigen Gärparameter gemeinsam betrachtet werden.essigsaeureButtersäureOrganische Gärsäure; der Laborwert wird mit Methode, Einheit und Bezugsbasis der konkreten Probe angegeben.Buttersäure ist ein eigener Parameter der Gärsäureanalyse. Ihr Gehalt wird mit dem im Prüfbericht genannten Verfahren bestimmt, häufig zusammen mit weiteren organischen Säuren. Ein einzelner Wert darf nicht ohne die zugehörige Einheit, Bezugsbasis, Probenart und die übrigen Analysedaten bewertet werden.buttersaeureAmmoniak-NStickstoffanteil, der als Ammoniak vorliegt; häufig als Anteil am Gesamtstickstoff ausgewiesen.Ammoniak-N beschreibt den Stickstoff, der in Form von Ammoniak beziehungsweise Ammonium erfasst wird. Je nach Prüfprogramm wird der gemessene Ammoniakstickstoff auf den Gesamtstickstoff bezogen und als Prozentwert angegeben. Messverfahren und Berechnung müssen dem Laborbericht entnommen werden. Für eine Einordnung sind außerdem Futterart, Trockensubstanz und weitere Gärparameter relevant.ammoniak_nNitratIm Labor bestimmter Nitratgehalt der Probe; Methode, Einheit und Bezugsbasis sind für die Einordnung entscheidend.Nitrat ist eine anorganische Stickstoffverbindung. Für die Analyse wird es aus der aufbereiteten Probe extrahiert und mit der im Prüfbericht angegebenen Methode quantitativ bestimmt. Je nach Labor und Prüfprogramm können sich Verfahren, Einheit und Bezugsbasis unterscheiden. Deshalb wird der Nitratwert nur zusammen mit diesen Angaben und nicht isoliert bewertet.nitratGärqualitätGesamtbeurteilung der Fermentation, die mehrere Labor- und gegebenenfalls Sensorikparameter zusammenführt.Die Gärqualität einer Heulage wird nicht aus einem einzigen Zahlenwert abgeleitet. Je nach Untersuchungsauftrag können unter anderem pH-Wert, Gärsäuren, Ammoniak-N, Trockensubstanz und sensorische Befunde einfließen. Maßgeblich ist die dokumentierte Methode und Bewertung des Labors.gaerqualitaetHygienebewertung des LaborsVom untersuchenden Labor formulierte fachliche Einordnung der gemessenen Hygienewerte.Die Hygienebewertung des Labors wird getrennt von den einzelnen Messwerten gespeichert. Lollenstein kennzeichnet klar, ob eine Aussage vom Labor stammt oder betrieblich getroffen wurde. Eine Laborbewertung ersetzt nicht die chargenbezogene sensorische Prüfung und Freigabe.hygienebewertung_laborBestandsprofilBeschreibt, aus welcher dokumentierten Pflanzenbasis ein Futterbestand hervorgegangen ist.Das Bestandsprofil ist der gemeinsame Oberbegriff für Ansaatmischung, Reinsaat und Naturwiese. Bei angesäten Beständen kann es eine feste Saatgutrezeptur enthalten. Bei Naturwiesen beschreibt es einen gewachsenen, nicht prozentgenau zugesicherten Bestand.bestandsprofilAnsaatmischungBestandsprofil mit mehreren gezielt ausgesäten Pflanzenarten in einer dokumentierten Saatgutrezeptur.Eine Ansaatmischung beschreibt die tatsächlich zusammengestellte Aussaatrezeptur. Die Prozentanteile beziehen sich auf das Saatgut zum Zeitpunkt der Mischung. Sie sind keine Messung und keine Zusicherung der späteren botanischen Zusammensetzung des geernteten Futters.ansaatmischungReinsaatBestandsprofil, bei dem die dokumentierte Saatgutrezeptur aus einer Pflanzenart besteht.Reinsaat bezeichnet im Lollenstein-Datenmodell eine Aussaat mit einer dokumentierten Pflanzenart. Auch hier beschreibt die Angabe die Saatgutrezeptur. Standort, Witterung und Bestandsentwicklung können den späteren Aufwuchs beeinflussen.reinsaatErzeugungsflächeDokumentierte landwirtschaftliche Fläche, der eine Erntecharge nachvollziehbar zugeordnet ist.Eine Charge kann von einer oder mehreren Erzeugungsflächen stammen. Eine betriebliche Flächenbezeichnung kann mehrere Feldblöcke umfassen. Nur belegte Zuordnungen werden gezeigt; eine Liefer- oder Verladestelle ist keine Erzeugungsfläche.erzeugungsflaecheFeldblocknummer (FLIK/FLEK)Verwaltungskennung eines Feldblocks; eine betriebliche Fläche kann mehrere solcher Kennungen enthalten.FLIK beziehungsweise FLEK dient der eindeutigen Zuordnung landwirtschaftlicher Feldblöcke in Verwaltungsunterlagen. Bei Lollenstein werden mehrere Nummern als Liste an der Fläche geführt. Die Kennung beschreibt die Flächenzuordnung, aber nicht automatisch Eigentum, Bewirtschafter oder Erzeuger.feldblocknummer_flik_flekAckerflächeFlächentyp für landwirtschaftlich genutzte Ackerflächen im Lollenstein-Datenmodell.Ackerfläche ist ein kontrollierter Flächentyp in den Lollenstein-Stammdaten. Er hilft, angesäte Bestände und ihre Nutzung nachvollziehbar einzuordnen. Die Shopangabe ersetzt keine behördliche oder förderrechtliche Flächenklassifizierung.ackerflaecheDauergrünlandFlächentyp für dauerhaft als Grünland geführte Flächen im Lollenstein-Datenmodell.Dauergrünland ist ein kontrollierter Flächentyp in den Lollenstein-Stammdaten. Er kann unter anderem Naturwiesen umfassen. Die Shopangabe dient der Herkunftsdokumentation und ersetzt keine behördliche oder förderrechtliche Flächenklassifizierung.dauergruenlandKooperationsflächeFläche, die im Rahmen einer dokumentierten betrieblichen Zusammenarbeit bewirtschaftet oder genutzt wird.Kooperationsfläche beschreibt die Art der betrieblichen Zusammenarbeit. Der Begriff bedeutet nicht automatisch, dass Lollenstein Eigentümer der Fläche ist. Erzeugung, Bewirtschaftung und weitere Rollen werden nur so ausgewiesen, wie sie tatsächlich belegt sind.kooperationsflaechePressdatumDokumentiertes Datum, an dem das Raufutter der Charge zu Ballen gepresst wurde.Das Pressdatum gehört zur Chargenchronik und wird nur angegeben, wenn es dokumentiert ist. Es ist vom Mähdatum, vom Beginn der Ernte und vom späteren Lagerbeginn zu unterscheiden.pressdatumKonservierungsverfahrenVerfahren, mit dem das geerntete Pflanzenmaterial haltbar gemacht wurde.Zum Konservierungsverfahren gehören je nach Futterart zum Beispiel Trocknung zu Heu oder luftdichte Fermentation zu Heulage. Die konkrete Angabe wird chargenbezogen dokumentiert und ist von zusätzlichen Aufbereitungsschritten wie Entstaubung zu trennen.konservierungsverfahrenTrocknungsverfahrenDokumentierte Art, wie dem Erntegut für die Konservierung Wasser entzogen wurde.Das Trocknungsverfahren kann natürliche Feldtrocknung oder weitere dokumentierte Trocknungsschritte beschreiben. Es wird nur angegeben, wenn das Verfahren für die Charge belegt ist. Die Angabe ersetzt keinen gemessenen Trockensubstanzwert.trocknungsverfahrenChargenchronikZeitlich geordnete, freigegebene Dokumentation ausgewählter Schritte einer Charge.Die Chargenchronik kann Aufwuchs, Ernte, Aufbereitung, Probenahme und fertiges Produkt mit Texten, Fotos oder Videos zeigen. Sie dient der transparenten Geschichte der Charge. Qualitätsentscheidungen und Sperren werden getrennt im QM-System geführt.chargenchronikAufwuchsPflanzenbestand auf der Fläche während seiner Entwicklung vor der Ernte.Aufwuchs bezeichnet den sichtbaren Pflanzenbestand in seiner Entwicklung. Fotos und Beschreibungen werden nur einer Charge zugeordnet, wenn Flächen- und Zeitbezug belegt sind. Ein Foto ersetzt keine botanische Bestandsaufnahme oder Laboranalyse.aufwuchsEigene ErnteHerkunftstyp für Chargen aus dokumentierter eigener beziehungsweise betrieblich verantworteter Erzeugung.Bei „Eigene Ernte“ sind Erzeugungsfläche und Prozessbezug im Lollenstein-System dokumentiert. Die konkrete Bewirtschaftungsform – etwa Eigenbewirtschaftung oder Kooperationsfläche – wird separat geführt. Eigentum an der Fläche wird daraus nicht automatisch abgeleitet.eigene_ernteZugekauftes RaufutterRaufuttercharge, die von einem externen Lieferweg übernommen wurde.Bei Zukaufsware trennt Lollenstein Herkunftsgebiet, Erzeuger, Lieferant und Verlade- beziehungsweise Abholstelle. Eine bekannte Lieferadresse oder Ladestelle wird ohne Beleg nicht als Erzeugungsort oder Erzeuger bezeichnet. Unbekannte Angaben bleiben ausdrücklich unbekannt.zugekauftes_raufutterErzeugerBetrieb oder Organisation, die das Futter nachweislich erzeugt hat.Die Rolle Erzeuger wird nur gesetzt, wenn sie durch Unterlagen oder verlässliche Bestätigung belegt ist. Händler, Lieferant, Aufbereiter und Verladestelle können andere Organisationen sein und werden nicht automatisch mit dem Erzeuger gleichgesetzt.erzeugerLieferantOrganisation, von der Lollenstein die Ware oder Leistung nachweislich bezogen hat.Der Lieferant kann zugleich Erzeuger sein, muss es aber nicht. Lollenstein führt diese Rollen getrennt, damit aus Rechnung, Lieferschein oder Abholadresse keine unbelegte Erzeugeraussage entsteht.lieferantVerlade- / AbholstelleDokumentierter Ort oder Betrieb, an dem eine Ware verladen oder abgeholt wurde.Die Verlade- beziehungsweise Abholstelle belegt den Warenweg, aber nicht automatisch den Erzeugungsort. Beispiel: Eine bekannte Ladeadresse in Frankreich darf ohne weitere Unterlagen nicht als Produktionsfläche oder Erzeuger ausgewiesen werden.verlade_abholstelleQR-CodeMaschinenlesbarer Code auf dem Ballenetikett, der zur digitalen Produkt- und Chargeninformation führt.Jeder entsprechend gekennzeichnete Ballen trägt einen QR-Code. Er führt zur vorgesehenen Produkt- beziehungsweise Chargenansicht mit den für diese Charge freigegebenen Daten. Der QR-Code ersetzt nicht die sichtbare Chargennummer auf dem Etikett.qr_codeEAN / GTINStandardisierte Artikelkennung des Produkts; sie ist von der Chargennummer zu unterscheiden.EAN beziehungsweise GTIN identifiziert den Artikel oder die Variante. Mehrere Chargen können dieselbe Artikelkennung tragen. Die konkrete Ernte- oder Lieferpartie wird deshalb zusätzlich über die Chargennummer nachvollzogen.ean_gtinChargenseiteKundenansicht mit den freigegebenen Daten und Dokumenten einer eindeutig ausgewählten Charge.Die Chargenseite bündelt Herkunft, Ernte, Bestandsprofil, Prüfungen, Laborwerte, Dokumente und gegebenenfalls Chronik einer Charge. Es werden nur freigegebene und eindeutig zugeordnete Informationen gezeigt; leere Daten werden nicht durch Schätzwerte ersetzt.chargenseiteHistorische ChargeNicht mehr lieferbare Charge, deren belegte Daten zur Rückverfolgbarkeit erhalten bleiben.Ausverkaufte oder archivierte Chargen werden nicht gelöscht, wenn sie für frühere Ballen, Etiketten oder Prüfberichte relevant sind. Ihre Daten bleiben als Historie nachvollziehbar. Der historische Status bedeutet nicht, dass die Charge noch bestellbar ist.historische_chargeHeuDurch Trocknung konserviertes Raufutter aus Gräsern und gegebenenfalls weiteren Wiesen- oder Ansaatpflanzen.Heu wird durch ausreichenden Wasserentzug lagerfähig gemacht. Pflanzenbestand, Schnitt, Struktur, Trocknung, Hygiene und Nährwerte unterscheiden sich je Charge. Die Bezeichnung Heu allein ist deshalb keine Qualitäts- oder Eignungsaussage.heuHeulageLuftdicht verpacktes und durch Fermentation konserviertes Raufutter.Heulage wird mit höherem Feuchtegehalt als Heu gepresst und luftdicht verpackt, damit eine kontrollierte Gärung stattfinden kann. Trockensubstanz, Gärqualität, Hygiene und Sensorik werden chargenbezogen betrachtet; die Bezeichnung allein ist keine Freigabe.heulageStrohGetrocknete Halme von Getreidepflanzen nach der Körnerernte.Stroh kann je nach Produkt als Raufutterkomponente oder Einstreu eingesetzt werden. Getreideart, Ernte, Struktur, Staubigkeit und Hygiene können sich chargenbezogen unterscheiden. Eine konkrete Fütterungseignung wird nicht allein aus der Bezeichnung abgeleitet.strohSensorische PrüfungSystematische Beurteilung einer Charge mit den Sinnen nach einem versionierten Prüfprofil.Bei der sensorischen Prüfung werden je nach Futterart unter anderem Aussehen, Geruch, Haptik, Struktur, Staubigkeit und Auffälligkeiten erfasst. Sie ergänzt Laboranalysen, ersetzt sie aber nicht. Das Ergebnis gilt für die geprüfte Charge nach dem dokumentierten Stichprobenplan.sensorische_pruefungSensorikprofilVersionierter Soll- und Regelrahmen für die sensorische Prüfung einer bestimmten Futterart.Das Sensorikprofil legt fest, welche Domänen geprüft werden, welches Vokabular zulässig ist und welche Befunde Hinweise oder Sperren auslösen können. Änderungen werden versioniert; freigegebene Prüfungen behalten den Bezug zu der damals gültigen Profilversion.sensorikprofilChargenprüfungDokumentierte Prüfung einer Charge anhand eines festgelegten Anlasses, Umfangs und Freigabeverfahrens.Eine Chargenprüfung bezieht sich immer auf die Charge. Dafür können mehrere Ballen als Stichprobe geprüft werden. Die geprüften Ballen sind Stichprobenträger; sie werden nicht als eigenständige Qualitätsobjekte geführt.chargenpruefungStichprobeNach einem dokumentierten Plan ausgewählte Teilmenge von Ballen oder Proben einer Charge.Da eine Charge aus wenigen oder mehreren hundert Ballen bestehen kann, wird nicht jeder Ballen vollständig untersucht. Der Stichprobenplan dokumentiert Auswahl, Anzahl, Anlass und Vorgehen. Die Aussagekraft hängt davon ab, wie gut die Stichprobe die Charge abbildet.stichprobeSammelprobeGemischtes Probenmaterial aus mehreren dokumentierten Einzelentnahmen einer Charge.Für eine Sammelprobe werden Teilproben aus mehreren ausgewählten Ballen und Einstichstellen zusammengeführt. Das Labor untersucht diese gemeinsame Probe. Sie ist kein Mittelwert einzelner Ballenanalysen; ihre Aussagekraft hängt vom Probenahmeplan und der Homogenität der Charge ab.sammelprobeProbenahmeDokumentiertes Verfahren zur Entnahme einer möglichst aussagekräftigen Probe aus einer Charge.Zur Probenahme gehören Auswahl der Ballen, Zahl und Lage der Einstiche, verwendetes Gerät, Bildung der Sammelprobe, Verpackung, Kennzeichnung und Versand. Nur eine eindeutig zugeordnete und nachvollziehbar entnommene Probe darf als Laborgrundlage der Charge verwendet werden.probenahmeProbenbohrerEntnahmegerät, mit dem Material aus dem Inneren eines Ballens für eine Probe gewonnen wird.Der Probenbohrer ermöglicht Einstiche von außen in Richtung Balleninneres. Gerät, Eindringtiefe, Einstichstellen und Zahl der beprobten Ballen müssen zum Probenahmeprotokoll passen. Das Gerät allein macht eine Probe noch nicht repräsentativ.probenbohrerRepräsentativitätMaß dafür, wie gut eine Stich- oder Sammelprobe die untersuchte Charge abbildet.Repräsentativität entsteht durch passende Chargenabgrenzung, ausreichende und nachvollziehbare Auswahl sowie korrekte Probenahme. Sie ist keine absolute Garantie. Besonders bei heterogenen Beständen oder großen Chargen muss das Verfahren die mögliche Streuung berücksichtigen.repraesentativitaetFreigabestatusZeigt, an welcher Stelle sich ein Datensatz im dokumentierten Prüf- und Freigabeprozess befindet.Ein Freigabestatus unterscheidet beispielsweise Entwurf, fachliche Prüfung, Freigabe, Ablehnung, Ersetzung oder Archivierung. Nur ein ausdrücklich freigegebener Datensatz darf eine positive Kunden- oder Eignungsaussage tragen. Der technische Lebenszyklusstatus allein genügt nicht.freigabestatusPrüfaktualitätZeigt, ob eine Prüfung nach dem geltenden Regelwerk noch als zeitlich aktuell gilt.Die Prüfaktualität ergibt sich aus Prüfdatum, Prüfklasse, Futterart, Ereignissen und der jeweils freigegebenen Regelversion. Eine feste Frist wird erst verwendet, wenn sie fachlich und betrieblich bestätigt ist. Bei abgelaufener Aktualität fällt die Ausgabe geschlossen aus.pruefaktualitaetAusgesonderter BallenBallen, der wegen einer dokumentierten Auffälligkeit aus der verkaufbaren Charge entfernt wurde.Ein ausgesonderter Ballen wird mengenmäßig und im Prüfkontext dokumentiert. Seine Auffälligkeit wird nicht automatisch auf jeden Ballen der Charge übertragen. Umgekehrt darf das Aussortieren einzelner Ballen eine relevante systematische Auffälligkeit nicht verdecken.ausgesonderter_ballenLokale AbweichungAuffälligkeit, die zunächst nur an einem Ballen oder klar abgegrenzten Teil der Charge festgestellt wurde.Eine lokale Abweichung wird triagiert und auf mögliche Ausdehnung geprüft. Je nach Befund kann sie zum Aussortieren einzelner Ballen, zur Abgrenzung eines Risikobereichs oder zur Sperre der gesamten Charge führen. Die Entscheidung bleibt dokumentiert.lokale_abweichungFutterberaterRegelgestützte Orientierung, die ausschließlich freigegebene Chargendaten verwendet.Der Lollenstein-Futterberater verbindet Labor-, Hygiene-, Sensorik- und Produkteigenschaften nach versionierten Regeln. Er gibt keine Diagnose und ersetzt keine tierärztliche oder individuelle Rationsberatung. Fehlen Pflichtdaten oder Freigaben, erzeugt er keine positive Eignungsaussage.futterberaterBewertungsbasisDokumentierte Kombination der Datenquellen, auf denen eine Eignungsbewertung beruht.Die Bewertungsbasis nennt, ob Laboranalyse, Hygieneanalyse, Produkteigenschaften und sensorische Prüfung verwendet wurden. Nur tatsächlich verknüpfte, kompatible und freigegebene Quelldaten dürfen aufgeführt werden. Die Basis wird als Snapshot nachvollziehbar gespeichert.bewertungsbasisPrüfstatusZeigt, ob eine Bewertung automatisch oder manuell erstellt und fachlich geprüft wurde.Der Prüfstatus unterscheidet unter anderem ungeprüfte Vorschläge, fachlich geprüfte Bewertungen, manuelle Anpassungen und zurückgewiesene Ergebnisse. Eine automatische Berechnung ist keine fachliche Freigabe. Kunden sehen positive Aussagen erst nach vollständiger Freigabekette.pruefstatusKeine EignungsaussageSicherheitsausgabe, wenn keine belastbare positive oder negative Einordnung möglich ist.„Keine Eignungsaussage“ bedeutet nicht automatisch, dass das Futter ungeeignet ist. Es bedeutet, dass Daten, Methoden, Aktualität, Integrität oder Freigaben für eine belastbare Aussage nicht ausreichen. Fehlende Werte werden nicht geschätzt oder durch Durchschnittswerte ersetzt.keine_eignungsaussageDatenbasisGenauer, versionierter Satz der Daten, der für einen Text oder eine Bewertung verwendet wurde.Zur Datenbasis gehören die konkret verwendeten Chargen-, Labor-, Hygiene-, Sensorik- und Produkteigenschaften einschließlich ihrer Versionen. Ein Hash und Referenzen machen später nachvollziehbar, worauf die Ausgabe beruhte. Nach Datenänderungen muss neu bewertet werden.datenbasisEvidenzstufeInterne Kennzeichnung dafür, wie belastbar die fachliche Grundlage einer Regel dokumentiert ist.Die Evidenzstufe beschreibt die Qualität und Nachvollziehbarkeit der verwendeten Fachquellen. Sie ist keine Erfolgswahrscheinlichkeit und keine medizinische Sicherheit. Regeln mit unzureichender Evidenz oder abgelaufener Fachprüfung dürfen keine positive automatische Aussage erzeugen.evidenzstufeAllergikerIndividuell sensible Kategorie, für die aus einer Charge allein keine pauschale Verträglichkeit abgeleitet werden kann.Allergische oder vermutete allergische Reaktionen müssen individuell fachlich abgeklärt werden. Pflanzenbestand, Staub, Hygiene und weitere Faktoren können relevant sein, erlauben aber ohne gesicherte Diagnose und passende Daten keine automatische positive Eignungsaussage. Der Eintrag bleibt bis zur externen Fachprüfung unveröffentlicht.kategorie_allergikerNicht untersuchtFür diesen Parameter wurde in der zugeordneten Untersuchung kein verwertbarer Messwert bestimmt.„Nicht untersucht“ ist kein Zahlenwert und insbesondere nicht 0. Der Parameter darf weder in Berechnungen noch in Eignungsregeln als vorhanden behandelt werden. Eine spätere Untersuchung kann die Datenlücke schließen.nicht_untersuchtNicht dokumentiertDie benötigte Angabe ist in den vorliegenden Unterlagen nicht eindeutig belegt.„Nicht dokumentiert“ bedeutet, dass Lollenstein die Angabe nicht belastbar aus der Quelle übernehmen kann. Das ist von „nicht untersucht“ und von einem gemessenen Nullwert zu unterscheiden. Unbekanntes wird nicht aus Produktnamen, Erfahrungswerten oder ähnlichen Chargen geraten.nicht_dokumentiertHistorischer NachweisÄlterer Bericht oder Datensatz, der einer früheren Charge nachvollziehbar zugeordnet werden kann.Historische Nachweise bleiben zur Rückverfolgbarkeit erhalten, auch wenn die Charge ausverkauft ist. Sie werden mit Originaldokument, Labor, Datum, Zuordnungsstatus und Freigabe geführt. Doppelte Dateien werden als identischer oder abgeleiteter Nachweis erkannt und nicht als neue Messung gezählt.historischer_nachweispcvXPPraecaecal verdauliches Rohprotein; hier per NIRS-Kalibration bestimmt, nicht in einem Verdauungsversuch gemessen.pcvXP steht für praecaecal verdauliches Rohprotein: den Rohproteinanteil, der nach dem verwendeten Bewertungsmodell bis zum Ende des Dünndarms als verdaulich gilt. Im konkreten LUFA-Bericht ist dafür VDLUFA III 31.2 (mod.) angegeben. Die getrocknete und gemahlene Probe wird mit Nahinfrarotlicht gemessen und pcvXP mithilfe der LUFA-Kalibration aus dem Spektrum bestimmt. Es ist kein direkter Verdauungsversuch am Pferd. Der Bericht kennzeichnet pcvXP – anders als ME Pferd, NFC und Sand – nicht einfach als „berechnet“. Die frühere pauschale Bezeichnung „Schätzwert“ war deshalb zu ungenau.pcv_xpVersandartZeigt, ob die gewählte Lieferform als Karton oder per Spedition auf einer Palette versendet wird.Die Versandart beschreibt den logistischen Versandweg der ausgewählten Lieferform. Ein Einzelballen wird in der Regel als Karton versendet, mehrere Ballen als Palettenversand per Spedition. Maßgeblich bleibt die im Shop gewählte Lieferform; Versandkosten und konkrete Zustellung werden separat im Bestellprozess angegeben.versandartVersandeinheitBezeichnet die Einheit, in der die gewählte Lieferform versendet wird, zum Beispiel Karton, halbe Palette oder ganze Palette.Die Versandeinheit ist die logistische Einheit, die als eine ausgewählte Lieferform in den Warenkorb gelegt wird. Sie kann einen einzelnen Kleinballen oder mehrere Kleinballen umfassen. Die genaue Anzahl zeigt die Versandmenge. Wird die Warenkorbmenge erhöht, wird diese Versandeinheit entsprechend mehrfach bestellt.versandeinheitVersandgewichtUngefähres Gesamtgewicht des Futters in der gewählten Versandeinheit.Das Versandgewicht wird aus dem ungefähren Ballengewicht der Charge und der Anzahl der enthaltenen Ballen ermittelt. Weil Raufutter ein Naturprodukt ist, können Feuchte, Pflanzenstruktur und Pressdichte zu Abweichungen führen. Zusätzliche Versand- oder Palettenmaterialien sind in diesem Richtwert nicht gesondert eingerechnet.versandgewichtVersandmaßeUngefähre Außenmaße der gewählten Versand- oder Paletteneinheit.Die Versandmaße helfen bei der Planung von Zufahrt, Annahme, Handling und Lagerplatz. Bei Paletten beziehen sie sich auf die gestapelte Versandeinheit, beim Karton auf die entsprechende Verpackung. Naturprodukt, Stapelung und Verpackung können zu leichten Abweichungen führen; die Angaben sind daher keine millimetergenaue Zusicherung.versandmasseVersandmengeGibt an, wie viele Ballen in einer Versandeinheit der gewählten Lieferform enthalten sind.Die Versandmenge zeigt die Anzahl der Kleinballen pro ausgewählter Versandeinheit, zum Beispiel 1, 20 oder 40 Ballen. Sie bezieht sich auf eine Warenkorbeinheit der gewählten Lieferform. Eine höhere Warenkorbmenge vervielfacht deshalb sowohl die Anzahl der Versandeinheiten als auch die enthaltene Ballenzahl.versandmenge
Chargenpass wird vorbereitet …
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Lieferbare Heu- und Heulageprodukte – sortiert nach möglichst ähnlicher Futtereignung, Chargenmerkmalen und freigegebenen Laborwerten.