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links Anssatheu, rechts Wiesenheu

Wiesenheu oder Ansaatheu? Unterschied einfach erklärt

Wiesenheu oder Ansaatheu? Unterschied einfach erklärt

Eine der häufigsten Fragen, die uns erreichen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Wiesenheu und Ansaatheu — und welches passt besser für mein Pferd? Hier erklären wir kurz und verständlich, worin sich die beiden Heusorten unterscheiden und woran du das schon mit bloßem Auge erkennst.

Was ist Wiesenheu?

Bei Wiesenprodukten — also Wiesenheu und Wiesenheulage — handelt es sich um Heu von einer natürlich gewachsenen Wiese. Das heißt: Die Wiese wurde nicht extra angesät, sondern enthält den Pflanzenbestand, der sich über die Jahre dort von selbst entwickelt hat. Das sind meist verschiedene Gräser, Kräuter und Wildpflanzen in wechselnder Zusammensetzung.

Wichtig: Wir suchen unsere Wiesen vor jedem Schnitt auf giftige Pflanzen wie Jakobskreuzkraut ab, damit diese nicht ins Pferdefutter gelangen.

Was ist Ansaatheu?

Bei Ansaatprodukten haben wir die Grasmischung selbst ausgesucht und auf der Fläche ausgebracht. Wir wissen also genau, welche Gräser dort wachsen — und können das Heu dadurch gezielt für bestimmte Anforderungen produzieren, zum Beispiel als fruktanarme Variante für Pferde mit Stoffwechselproblemen.

Wiesenheu vs. Ansaatheu: Der Unterschied auf einen Blick

Den Unterschied zwischen Wiesenheu und Ansaatheu erkennt man oft schon mit bloßem Auge — auf dem Vergleichsbild oben siehst du links das Ansaatheu und rechts das Wiesenheu. Ansaatheu hat in der Regel eine deutlich gröbere, langhalmigere Struktur, während Wiesenheu feiner und vielfältiger im Pflanzenbestand ist.

Wiesenheu eignet sich gut für:

  • Pferde, die einen abwechslungsreichen Pflanzenmix bekommen sollen
  • Besitzer, die natürlich gewachsenes Futter bevorzugen
  • Pferde ohne besondere Stoffwechselanforderungen

Ansaatheu eignet sich gut für:

  • Pferde mit Stoffwechselproblemen (Hufrehe, EMS, Cushing), wenn die Ansaat darauf ausgerichtet ist
  • Pferde, die eine grobe, langhalmige Struktur zum längeren Kauen brauchen
  • Besitzer, die genau wissen wollen, welche Gräser im Heu enthalten sind

Welche Variante besser für dein Pferd passt, hängt vom individuellen Bedarf ab. Die genauen Werte der jeweiligen Charge findest du auf den Produktseiten in der Heuanalyse — wie du diese liest, erklären wir dir in unserem Beitrag Heuanalyse verstehen: Was die Werte für dein Pferd bedeuten.

Häufige Fragen zu Wiesen- und Ansaatheu

Ist Ansaatheu besser als Wiesenheu?

Nein — keine der beiden Varianten ist grundsätzlich besser. Ansaatheu hat den Vorteil, dass man den Pflanzenbestand gezielt steuern kann (zum Beispiel für Stoffwechselpferde). Wiesenheu punktet durch den natürlichen, vielfältigen Pflanzenmix. Entscheidend ist, was dein Pferd braucht.

Welches Heu ist besser für Pferde mit Hufrehe?

Für Pferde mit Hufrehe oder EMS empfiehlt sich in der Regel ein speziell darauf ausgerichtetes Ansaatheu, weil hier der Zucker- und Fruktangehalt durch die Auswahl der Gräser gezielt niedrig gehalten werden kann. Verbindlich ist aber immer die Heuanalyse der jeweiligen Charge.

Woran erkenne ich Wiesenheu und Ansaatheu mit bloßem Auge?

Ansaatheu ist meist grober, langhalmiger und einheitlicher in der Zusammensetzung. Wiesenheu ist feiner, kürzer und enthält sichtbar mehr verschiedene Pflanzenarten und Kräuter.

Noch Fragen?

Wenn du unsicher bist, welches unserer Produkte zu deinem Pferd passt, melde dich gern per Mail oder WhatsApp. Wir beraten dich ehrlich — auch dann, wenn das mal heißt, dass eine andere Variante besser geeignet wäre

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